Karate-Club Seelze e.V.

Kampfkunst seit 1974

Ein Tag für die Kata Gekki-Sai

Der 7. Seelzer Kata-Tag widmete sich der Kata Gekki-Sai.

Vielleicht lag es daran, dass diese Kata im Prüfungsprogramm im Anfängerbereich positioniert ist, dass relativ wenige befreundete Karateka aus anderen Vereinen den Weg nach Seelze suchten bzw. fanden.

Am Ende des Tages waren aber alle Teilnehmer eines besseren belehrt, es ist bei weitem keine Anfänger-Kata, da steckt richtig was drin.

Die erste Trainingseinheit übernahmen Sandra und Türk.

 

 

Der Punkt Kata-Ablauf konnte übersprungen werden, die Kata war allen bekannt. So blieb mehr Zeit für die Form "Kata auf einer Linie", quasi der Drill / eine Partnerform zur Kata.

Für uns Seelzer, ist das eine besondere Form. Wir lernten sie in den 1990 Jahren von unserem Freund und Meister Eddy de Vos in Kamen kennen und bewahren das Wissen seit dieser Zeit bei uns im Verein.

 

 

Nach gut einer Stunde rauchten die Köpfe, denn das beschriebene Wissen ist zwar seid langem im Verein, aber bei weitem noch nicht in allen Köpfen. Nach diesem Lehrgang hat sich die Zahl derer, die den Drill können merklich erhöht.

Die Kata wurde von Chōjun Miyagi zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelt. Karate fand damals den Zugang zur militärischen Ausbildung und so entwickelten die Meister Katas, die zum einen leicht zu erlernen sind und relativ einfache, aber wirksame Techniken beinhalten. Quasi ein erster Versuch von Selbstverteidigung für Jedermann, ohne sich zu viel mit dem Lebenswerk, dem Erlernens der gesamten Kampfkunst, zu beschäftigen.

In der zweiten Trainingseinheit die Silvio geleitet hat, ging es um das Bunkai zur Kata. Hier wurde gezeigt, wie die Techniken am Partner angebracht werden können und es fehlten auch nicht die Hinweise zu den vitalen Punkten. Wenn man die Kata erlernt, merkt man sich den Ablauf und läuft die Kata. Mit dem Gezeigten in dieser Einheit, hat man eine tiefere Einsicht und kann diese Kata kämpfen.

 

 

In der 3. Einheit, unter der Leitung von Jan, wurde trainiert, wie man diese Techniken in einer Selbstverteidigungssituation einsetzen kann.

 

 

So wurde an diesem Tag viel Wissen über die Kata weitergegeben und am Ende waren sich alle einig, der Begriff „Anfänger Kata“ ist irreführend, da steckt richtig was drin und so ist jeder auf seinem Weg ein Stück weiter gekommen.

 

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